Erhalten Sie Ihre Lebensgrundlage…….

In der heutigen, oft sozial kalten Zeit, ist die Sicherung des Arbeitsplatzes wichtiger denn je. Eine Kündigung ist schnell im Hause, die persönlichen sozialen und finanziellen Konsequenzen sind nicht abschätzbar. Sprechen Sie darüber mit mir, Rechtsanwalt Stephan Hofmann, Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in Kiel.

 

Den durch das Arbeitsrecht gegebenen Schutz gegen nicht gerechtfertigte oder voreilige Kündigungen, Abmahnungen oder sonstige Benachteiligungen können Sie nur durch kompetente anwaltliche Hilfe durchsetzen!  Insbesondere die Höhe der Abfindung hängt davon ab, wie gut Ihre Rechtsposition ist, und wie gut die oft ist, weiß natürlich der spezialisierte Rechtsanwalt.. Kurze Fristen (3 Wochen nach Zugang der Kündigung muss Klage erhoben sein) führen zudem zu einem Zeitdruck, der viele Arbeitnehmer überfordert.

 

Eine Kündigung ist erst einmal ein Schock, droht doch der Verlust der Einkommensquelle. Nicht selten bricht die gesamte finanzielle Basis (z.B. Raten für das Haus) zusammen. Verständlich, wenn Sie sich in dieser Situation aus Furcht vor den Kosten scheuen,unmittelbar einen Rechtsanwalt aufzusuchen. 

Ich möchte Ihnen diese Sorge nehmen. Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, so erhalten Sie sofort einen Besprechungstermin. Selbstverständlich kläre ich Sie auch über die Kosten auf, die bei einer evtl. nachfolgenden Tätigkeit entstehen. Ich zeige Ihnen auf, ob sich eine Klage für Sie lohnt.

Vielfach besteht Anspruch auf Prozesskostenhilfe: das bedeutet, dass der Staat die Kosten der anwaltlichen Vertretung vor dem Gericht übernimmt.

 

Für das erste Gespräch wird eine faire, ihrer Situation angepasste Gebühr erhoben.

  

Fragen in Bezug auf Abfindung, Arbeitspapiere, Aufhebungsverträge beantworte ich Ihnen gerne, wobei auch die sozialversicherungsrechtlichen Folgen (Sperrzeit, Anrechnung auf Arbeitslosengeld) mit besprochen werden.  

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Wer eine Abmahnung ignoriert, spielt mit dem Feuer!

 

 

Eine Abmahnung seitens des Arbeitgebers ist für den Arbeitnehmer mehr als ein Schönheitsfehler in der Personalakte !!

 

Der Arbeitgeber beanstandet mit der Abmahnung einen Verstoß gegen den Arbeitsvertrag bzw. eine Pflichtverletzung seitens des Arbeitnehmers.

 

Eine Abmahnung liegt dann vor, wenn der Arbeitgeber Vertragsverstöße und/oder Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers beanstandet und diesen darauf hinweist, dass im Falle der Wiederholung Inhalt und Bestand des Arbeitsverhältnisses gefährdet sind. Achtung, auf dem Schreiben muss nicht der Begriff „Abmahnung“ auftauchen -  auf den Inhalt kommt es an. Ausreichend ist das hinreichend deutliche und für den Arbeitnehmer erkennbare Unmutszeugnis des Arbeitgebers unter Androhung von Konsequenzen (Kündigung / fristlose Kündigung / arbeitsrechtliche Konsequenzen).

 

Ob der Arbeitnehmer etwas für einen Pflichtverstoß kann oder nicht spielt keine Rolle, es reicht ein objektiver Verstoß! Erledigt zum Beispiel ein Arbeitnehmer eine gestellte Aufgabe nicht zu der vom Arbeitgeber vorgegebenen Zeit, ist eine Abmahnung wegen des Verstoßes gegen diese Anordnung möglich, auch wenn die Arbeit wegen diverser anderer Tätigkeiten nicht zu schaffen war.

 

Das Ziel der Abmahnung: Der Arbeitnehmer soll auf Fehlverhalten hingewiesen und vor weitergehenden Maßnahmen gewarnt werden.

 

Die Abmahnung ist oft die Grundlage für eine sogenannte verhaltensbedingte Kündigung. Sie erledigt sich auch nicht automatisch nach zwei oder drei Jahren. Eine Abmahnung in der Personalakte ist eine tickende Zeitbombe! Daher muss gegen jede Abmahnung vorgegangen werden.

 

Der Arbeitnehmer sollte unmittelbar auf die Abmahnung reagieren. Nimmt der Arbeitnehmer die Abmahnung hin und geht er erst nach längerer Zeit gegen die Abmahnung vor, wird dies möglicherweise als unzulässige Rechtsausübung gewertet. Das bedeutet, dass auch eine unrichtige Abmahnung Bestand haben kann. 

   

Gegen eine Abmahnung kann auch noch in einem Kündigungsschutzprozess vorgegangen werden – aber: ist das gerichtliche Verfahren anhängig, geht es zu über 80 % aller Fälle nur noch um die Abfindung – der Arbeitsplatz ist verloren. Daher gilt es, keine Kündigung zu riskieren.

 

In jedem Fall sollte der Arbeitnehmereine Gegendarstellung zu der Abmahnung an den Arbeitgeber senden. Der Betriebsrat sollte, wenn vorhanden,informiert werden. Wichtig ist, sich bei unzumutbaren Arbeitsbedingungen (z.B.Arbeit für drei auf einem Arbeitsplatz) beim Arbeitgeber schriftlich zu beschweren. In diesem Fall kann der Arbeitgebernicht ohne weiteres eine Abmahnung wegen Nichteinhaltung von Anweisungen (siehe Beispiel oben) erteilen.

 

Ist die Abmahnung unberechtigt oder rechtswidrig, kann der Arbeitnehmer die Entfernung aus der Personalakte verlangen. Wurden in der Abmahnung mehrere Pflichtverletzungen gerügt und stellt sich anschließend heraus, dass eine Pflichtverletzung nicht zutrifft, ist die Abmahnung insgesamt aus der Personalakte zu entfernen. Allerdings darf der Arbeitgeber dann eine Abmahnung mit den richtigen Pflichtverletzungen wiederholen.

 

Oft sind Abmahnungen formal und inhaltlich nicht ordnungsgemäß. Daher sollte in jedem Fall anwaltlicher Rat eingeholt werden. Bei Rechtsschutzversicherten ist das Vorgehen gegen eine Abmahnung mitversichert.

 

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Gegen Dauerbelastung  

 

In der modernen Arbeitswelt werden die Kommunikationswege immer kürzer und mit Smartphones etc. ist jeder Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar. Die Folgen dieser Belastung sind Dauerstress, psychosomatische Erkrankungen bis hin zu Suiziden. 

 

Auf betrieblicher Ebene beginnt ein Umdenken, welches zu Betriebsvereinbarungen geführt hat, die eine ständige Inanspruchnahme durch Anrufe, SMS oder E - Mails nach Feierabend eingrenzen. 

 

Im Rahmen ihrer Mitbestimmungsrechte können Betriebsräte hier wirksame Grundlagen für einen vernünftigen Umgang mit den Arbeitnehmern schaffen. 

 

 

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